Fotografieren ist wie schreiben mit Licht, wie musizieren mit Farbtönen, wie malen mit Zeit und sehen mit Liebe





Der neue fotografische Amateur führt eine Tätigkeit aus, die weder objektive Qualitätskriterien erfüllen muss, noch der Sicherung des Lebensunterhaltes dient. Amateurfotografie ist ein unter Umständen zeit- und kostenintensives Hobby, dessen Liebhaber sich in Clubs organisieren und in dem auch Wettbewerbe ausgetragen werden.

Manche Fotoamateure vermarkten ihre gelungensten Aufnahmen für Bildarchive oder Lokalzeitungen, womit sie sich in einer Grauzone zwischen Amateur- und Berufsfotografie befinden. Hier liegt auch der wesentliche Unterschied zwischen Amateur und Profi:


  • ein Fotoamateur kann gute Bilder fertigen und diese vermarkten,
  • ein Profifotograf muss in jedem Fall gute Aufnahmen liefern.

Engagierte Fotoamateure verfügen über keine reguläre fotografische Ausbildung, sondern haben sich Technik und Praxis autodidaktisch oder in Kursen angeeignet. Allerdings gibt es auch unter den Fotografen, vor allem im Bereich der Reportage- und Pressefotografie Quereinsteiger, das heißt, dass diese ihre Tätigkeit hauptberuflich ausüben ohne eine reguläre Ausbildung zum Fotografen durchlaufen zu haben.

Die Bezeichnung Knipser soll Fotografierende kennzeichnen, die ohne Kenntnisse oder Interesse an Fototechnik oder Bildgestaltung typischerweise Schnappschüsse aufnehmen. Der Ausdruck “Knipser” wird auch von engagierten Amateuren mit einer negativen Konnotation verwendet, um sich von deren fotografischer Anspruchslosigkeit klar zu distanzieren.

Die Berufsbezeichnung Fotograf ist in Deutschland nach wie vor geschützt.

Quelle: Wikipedia